Konzeption

Liebe Eltern und liebe Besucher,

das Konzept der Kindertagesstätte am Schenkelberg wird aktuell überarbeitet. Die neue Konzeption werden Sie in Kürze hier finden.

Ihr Team der Kindertagesstätte am Schenkelberg e.V.

Zur Geschichte des Vereins

Die Kindertagesstätten „Kita Schenkelberg„, „Kita Güdingen„, „Kit@ auf dem InnovationsCampus Saar“ sowie der „Hort Schenkelberg„werden auf gemeinnütziger Grundlage durch einen eingetragenen Verein betrieben, der unter dem Namen „Kindertagesstätte am Schenkelberg e.V.“ im Vereinsregister des Amtsgerichts Saarbrücken eingetragen ist.

Unsere Kurzkonzeption können Sie sich hier auf Deutsch und hier auf Französisch herunterladen.

Ursprung des Vereins war eine Kindertagesstätte, die in privater Trägerschaft seit mehr als 50 Jahren bestand und eine traditionelle Einrichtung der Jugendhilfe im Saarbrücker Stadtteil St. Arnual war.

Um die Arbeit fortsetzen zu können, wurde mit Datum vom 26.10.1991 der Verein Kindertagesstätte am Schenkelberg e.V. gegründet, ein eingetragener gemeinnütziger Verein zur Förderung der integrativen und freien Erziehung und zur Förderung der Kultur für Kinder.

Mit der Vereinsgründung wurde in Abstimmung mit dem Ministerium, dem Landesjugendamt und den Kostenträgern von der Vorsitzenden eine neueKonzeption mit veränderter pädagogischer Schwerpunktsetzung (Altersmischung, Zweisprachigkeit sowie Förderung von Musik und Kunst) und partizipativer Ausrichtung unter Einbeziehung der ehrenamtlichen Arbeit erarbeitet.

Diese Konzeption war Voraussetzung, um trotz rückläufiger Geburten als Modellkindergarten in den Vorschulentwicklungsplan des Saarlandes aufgenommen zu werden. Der Verein besteht aus ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern.

Ordentliches Mitglied kann jede Person werden, die die Vereinszieleunterstützt.

Außerordentliche Mitglieder sind Personen, die die Interessen des Vereins fördern und dessen Einrichtungen nutzen.

Der Modellkindergarten hatte schon bald so großen Zuspruch, dass eine Warteliste entstanden ist, weil nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden konnten. Die positive Entwicklung der Einrichtung auf dem Schenkelberg hat im Jahre 1997 zu einem Übernahmeangebot durch die SHG gGmbH für ihren Betriebskindergarten in Güdingen geführt. Auch hierfür war zunächst die Bewilligung mit Land, Stadtverband und Stadt zuverhandeln.

Nach Klärung der Übernahmemodalitäten mit der SHG wurde auf der Mitgliederversammlung am 07.05.1998 die Übernahme des Kindergartens zum 01.09.98 als „Außenstelle Güdingen“ einstimmig beschlossen.

Das Interesse bezüglich Betreuung und Förderung der Kinder im Grundschulalter (Hausaufgabenbetreuung, Freizeitgestaltung nach der Schule sowie Projektangebote in den Schulferien) führte zur Einrichtung einer weiteren Gruppe. Am 1.08.2002 wurde in diesem Zusammenhang die“Außengruppe Hort“ auf dem Schenkelberg eröffnet.

Nachdem die Kindertagesstätten Schenkelberg und Güdingen im September 2002 den Förderpreis „Frühes Lernen“ erhalten hatten, traten Vertreter der Gesellschaft innovativer Unternehmen (GIU) an den Vereinsvorstand heran, die Trägerschaft der geplanten Kindertagesstätte im IT – Park zu übernehmen.

Dort nahmen wir am 16.08.2004 die Arbeit in einem Provisorium auf und bezogen am 08.02.2005 den Neubau.

Dieser wurde aufgrund der großen Nachfragebald zu klein, so dass ein Erweiterungsbau realisiert wurde, der dann im Sommer 2009 bezogen werden konnte und im September 2009 eingeweiht wurde.

Ebenfalls zu klein wurde die Kindertagesstätte auf dem Schenkelberg, so dass nach den notwendigen Umbauarbeiten im Januar 2009 die Außengruppe Hort und im April 2009 eine neue Krippengruppe das Nachbarhaus bezogen. Zwischenzeitlich wurden die Horträume von einer weiteren altersgemischten Gruppe bezogen, während die Hortgruppe neue Räumlichkeiten in einem Haus in nächster Nähe bezog.

Die Kita Güdingen wurde ebenfalls durch einen umfangreichen An- und Umbau erweitert, der Ende 2012 fertig gestellt wurde. Dudurch wurde u.a. die Einrichtung einer neuen Krippengruppe mit 10 Plätzen möglich.

Die Kindertagesstätten

Die Kita Schenkelberg besteht aus drei altersgemischten Gruppen, einer Krippengruppe und einer Hortgruppe. Die Räumlichkeiten verteilen sich auf drei verschiedene Häuser. Insgesamt werden in der Kita Schenkelberg 124 Kinder im Altervon 12 Monaten bis 10 Jahren ganztägig betreut, verpflegt und gefördert.

Die Kita Güdingen betreut,verpflegt und fördert in zwei altersgemischten Gruppen und einer Krippengruppe ganztägig 54 Kinder im Alter von 12 Monaten bis 6 Jahren.

In der Kit@ auf dem InnovationsCampus Saar werden in drei altersgemischten Gruppen und einer Krippengruppe insgesamt 64 Kinder im Alter von 12 Monaten bis 6 Jahren ganztägig betreut, verpflegt und gefördert.

Die Teams setzen sich aus pädagogischen, pflegerischen und französischen Fachkräften zusammen. Außerdem unterstützen ehrenamtliche Helferinnen und Helfer unsere Arbeit.

Organisatorische, personelle und fachliche Aufgaben werden in Verantwortung des Trägervereins wahrgenommen. Die Kindertagesstätten betreuen alle Kinder unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer Nationalität, ihrer ethnischen Zugehörigkeit und ihrer religiösen oder weltanschaulichen Prägung.

Pädagogische Arbeit

Der Verein Kindertagesstätte am Schenkelberg e.V. ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung der integrativen und freien Erziehung und zu Förderung der Kultur für Kinder.

Unter integrativer Erziehung verstehen wir den unvoreingenommenen Umgang mit ausnahmslos allen Kindern unabhängig von Herkunft, Aussehen, körperlicher und seelischer Verfassung.

In einer Atmosphäre, die Kindern mit und ohne Beeinträchtigungen ein alltägliches unbefangenes und unvoreingenommenes Miteinander ermöglicht, erfährt jedes Kind individuelle Wertschätzung und kann seine Begabungen und Fähigkeiten entwickeln.

Wir legen unserer Arbeit ein Gesellschaftsbild zugrunde, das frei ist von religiösen und politischen Ideologien und in dessen Mittelpunkt die Persönlichkeit des Kindes mit seinen individuellen Fähigkeiten steht.

Damit sich diese frei entfalten kann, fördern und fordern wir die Kinder ganzheitlich ohne eine spezielle Pädagogikrichtung zu verfolgen. Wir nehmen die Lebenswirklichkeit des einzelnen Kindes wahr und berücksichtigen seine Besonderheiten in den Lern- und Spielprogrammen. Da der Einfluss der neuen Medien (Computer, Fernsehen, Play Station usw.) immer größer wird, für uns jedoch nur einen Teilaspekt von Kinderkultur darstellt, fördern wir die eigenständigen und wertvollen Ausdrucks und Darstellungsweisen von Kindern, die denen der Erwachsenen gleichwertig und oft überlegen sind.

Kinder sind kreativ, phantasievoll und haben eine Vorstellungskraft, die Raum und Zeit braucht, um sich entfalten zu können. Durch alltagskulturelle, künstlerische und spielerische Erfahrungen entdecken Kinder die Vielfalt ihrer eigenen Wahrnehmungs und Handlungsmöglichkeiten.

Krippe und Kindertagesstätte

Grundlagen der pädagogischen Arbeit

Die Kinder verbringen einen großen oder den größten Teil ihres erlebten Tages in der Kindertagesstätte.

Es ist daher wichtig, ihnen hier einen Lebensraum zu gestalten, in dem ihre Persönlichkeit aufgebaut, gefördert und stabilisiert werden kann.
Die Person des Kindes mit ihren Bedürfnissen und Interessen steht daher im Mittelpunkt unserer pädagogischen Bemühungen. Zum Zeitpunkt der Aufnahme bei uns sind die Kinder bereits unterschiedlich entwickelt und geprägt. Die Betreuung erfolgt daher individuell und den Fähigkeiten angemessen.

Spontaneität, direktes Erleben, sinnliche Erfahrungen und Unterstützung der Lerninteressen werden im Wechsel von freiem und angeleitetem Spielbewusst ermöglicht und eröffnen den Kindern Möglichkeiten zum Erprobenihrer Fähigkeiten und ihrer Kreativität.

Die altersgemischte Gruppenstruktur bietet den kleineren Kindern alltägliche Erfahrungen mit älteren Kindern. Die größeren Kinder lernen Rücksichtnahme im Umgang mit Schwächeren. Dies fördert zum einen das Sozialverhalten und zum anderen die Herausformung des Selbstkonzeptes der Kinder.

Die Konstanz der Bezugs- und Betreuungspersonen außerhalb der Familie sowie der Erhalt der Freundschaften über einen langen Zeitraum sind für die Entwicklung der Kinder ebenfalls vorteilhaft.

Schwerpunkte

Die pädagogische Arbeit richtet sich nach dem saarländischen Bildungsprogramm und hat folgende Schwerpunkte:

Musik – Kunst – Sprache/Zweisprachigkeit

Im Bereich Musik unterstützen wir das tägliche gemeinsame Singen, sowohl im Stuhlkreis als auch im Wichtelchor (4 – 6 Jahre) und im großen Chor (6 – 12 Jahre). Den Kindern steht eine Vielfalt an Instrumenten zur Verfügung, um Musik ganzheitlich als Ausdrucksform zu erleben. Ergänzend arbeiten wir mit der städtischen Musikschule in der elementaren Musikerziehung zusammen. Zusätzlich wird in Projekten mit anderen Kooperationspartnern (u. a. dem Theaterpädagogischen Zentrum) die musikalische und darstellerische Begabung der Kinder gezielt gefördert.

Die Aufführungen und die Beteiligung an Wettbewerben stärken dabei die Motivation und das Seibstbewusstsein.

Der Bereich Kunst wird projektartig bearbeitet.

Den Kindern werden Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Materialien und Techniken ermöglicht. Auch werden sie mit unterschiedlichen Künstlern und Epochen durch Museumspädagogen vertraut gemacht.

Die Arbeiten der Kinder dokumentieren ihre Entwicklung und werden in regelmäßigen Abständen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Sprache hilft uns die Welt zu verstehen und unsere Gedanken und Gefühle zum Ausdruck zubringen. Deshalb hat Sprache und damit auch der Spracherwerb einen besonders hohen Stellenwert in unserer Arbeit.

Im Bereich Zweisprachigkeit arbeiten wir mit der Immersionsmethode, dem Sprachbad, bei der die fremde Sprache völlig natürlich für die Beschäftigung mit der Umwelt eingesetzt wird.

Die Kinder erlernen die französische Sprache ähnlich, wie sie ihre Muttersprache erlernt haben: durch Zuhören, Imitieren, Verstehen, Benennen, Singen und Spielen, bis sie in der Lage sind zusprechen.

Die Kinder lernen spielerisch und altersgemäß die neue Sprache als selbstverständlich zu begreifen.

Von Zuhause in die Kita – Die Eingewöhnung

Die Eingewöhnung stellt für das Kind eine große Herausforderung dar, denn es hat nun einen veränderten Tagesablauf, es muss neue Beziehungen zu Erwachsenen und Kindern eingehen und vor allem muss es eine mehrstündige Trennung von den Eltern bewältigen.

Deshalb ist es uns wichtig, die Eingewöhnung gemeinsam mit den Eltern zu gestalten, damit sich gute, tragfähige Beziehungen entwickeln können, die dem Kind Sicherheit geben, die neue Welt „Kindergarten“ für sich zu entdecken.

Um eine Beziehung zurpädagogischen Fachkraft aufzubauen, benötigen Kinder unter drei Jahren etwa zwei bis drei Wochen, bei Kinder ab drei Jahren kann der Zeitraum etwas kürzer sein.

Dokumentation der Entwicklung – Das Portfolio

Beobachtung und Dokumentation von kindlicher Entwicklung ist zentraler Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Deshalb legen wir mit Eintritt in die Kindertagesstätte einen Ordner für ihr Kind an – das Portfolio. Darin werden Bilder, Fotos, kleinere Bastelarbeiten und Aufzeichnungen von Gesprächen mit ihrem Kind gesammelt. Inhalte sind Themen, mit denen sich ihr Kind aktiv auseinander setzt, beispielsweise „Wie sehe ich aus“, „Wer gehört zu meiner Familie“, „Wer sind meine Freunde im Kindergarten“, „Was spiele ich am liebsten“, „Was habe ich heute erforscht“ um nur einige zu nennen.

Diese Dokumentation erfordert eine aktive Beteiligung von Eltern, Kind und Erziehungspersonal, um eine individuelle Förderung der Kinder zu erreichen, diese zu begleiten und reflektieren zu können. Im Laufe der Kindergartenzeit wird das Portfolio für das Kind zu einem wichtigen Begleiter. Es kann uns mit dem Portfolio über seine Lernwege, seine Erfolge und seine neuen Erkenntnisse informieren. Deshalb nutzen wir das Portfolio auch für Gespräche mit den Eltern, da es den ganz persönlichen Entwicklungs- und Lernweg des einzelnen Kindes aufzeigt. Ebenso ist es für die Kooperationslehrer interessant, da es bei der Einschätzung der Schulfähigkeit hilfreich sein kann.

Mit Ende der Kindergartenzeit geht das Portfolio in den Besitz des Kindes und seiner Familie über.

Ernährung und Bewegung

Eine gesunde Ernährung und die frühe Einübung einer guten Esskultur ist eine zentrale Erziehungsaufgabe und hat in unseren Einrichtungen einen hohen Stellenwert. Gesunde Essgewohnheiten, die in der Kindheit eingeübt werden, legen wichtige Grundlagen für eine gesunde Ernährung im Erwachsenenalter. Unsere Speisepläne werden nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und der Deutschen Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung erstellt. Bei der Auswahl der Zutaten gelten die Nachhaltigkeitskriterien: regional, saisonal und fair!

Welche Speisen Kinder essen und welche Vorlieben sie bei der Auswahl ihrer Speisen entwickeln, hängt in erster Linie von den Ernährungsgewohnheiten der Eltern ab. Umso wichtiger ist es, bei der Tagesverpflegung in unseren Einrichtungen gesunde Ernährungsgewohnheiten bewusst und aktiv einzuüben. Dazu gehört, die Kinder anzuhalten, die vielfältigen Speisen möglichst alle zu probieren und die Vorzüge einer gesunden Mischkost spielerisch zu vermitteln.

Unsere Fachkräfte sind angehalten, dies ohne jeden Zwang und altersgerecht im Erziehungsalltag einzuüben. Unsere Fachkräfte werden in Aus- und Fortbildung sowohl mit den Kriterien gesunder Ernährung als auch in der Vermittlung gesunder Essgewohnheiten als Bestandteil der pädagogischen Alltagsarbeit geschult.

Gesunde Ernährungsgewohnheiten und eine gute Tischkultur gehören zusammen und müssen daher auch in der Elternarbeit thematisiert werden. Ein entsprechendes Informationsangebot für die Eltern soll das Verständnis für diese gemeinsame Erziehungsaufgabe unterstützen.

Bewegung ist ein kindliches Grundbedürfnis und für die Gesamtentwicklung der Kinder von großer Bedeutung, sei es in der Persönlichkeitsentwicklung, in der Entwicklung sozialer Kompetenzen oder in der Entwicklung motorischer Fertigkeiten. Aus diesen Gründen nehmen die Themenkreise Ernährung und Bewegung einen hohen Stellenwert im Kita-Alltag ein.

Projekte

Projekte ermöglichen es den Kindern, Themen selbständig in einer Gruppe zu erarbeiten. Ausgangspunkt für ein Projekt sind zum einen Fragen und Interessen der Kinder und zum anderen Themen, die sich aus den Erziehungszielen innerhalb des Jahresthemas ergeben.

Gemeinsam mit den Kindern zu experimentieren, zu diskutieren oder zu philosophieren schafft Raum für Lernerlebnisse, die kreativ dokumentiert werden. Wichtig ist uns hierbei, Zeit zu haben, um den Kindern ein intensives Auseinandersetzen mit der Thematik zu ermöglichen.

Die abschließende Reflexion des Projektes mit den Kindern zeigt deren Lernschritte und ermöglicht neue Fragestellungen.

Forschen und Entdecken

Wir greifen die natürliche Neugier der Kinder auf, unterstützen ihre Experimente und forschen gemeinsam mit den Kindern. Gezielt fördern wir das Interesse an der Mathematik durch wöchentliche Besuche im Zahlenland (4- bis 6-jährige Kinder) und im Entenland (2- bis 4-jährige Kinder), wo phantasievoll und spielerisch Grunderfahrungen mit Farben, Formen und Zahlen vermittelt werden.

Ebenso ermöglichen wir Grunderfahrungen mit den Naturelementen (Erde, Wasser, Luft und Feuer) sowie mit der Natur an sich, mit Pflanzen und Tieren.

Übergang Kita/Grundschule – Das Kooperationsjahr

Jedes Kind freut sich auf die Schule, will lesen, schreiben und rechnen lernen, will groß sein – ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Dieser neue Lebensabschnitt bedeutet jedoch eine Menge Veränderungen für das Kind, die positiv für das Kind gestaltet werden sollen.

Dies setzt voraus, dass Kindertagesstätte und Grundschule in einem positiven Verhältnis auf der Basis eines gemeinsamen Verständnisses von Bildungsprozessen miteinander arbeiten und sich regelmäßig austauschen.  in vertrauensvoller Zusammenarbeit zwischen Kita, Grundschule und Eltern die Schulfähigkeit des Kindes eingeschätzt wird das Kind gut vorbereitet und mit Lust am Lernen und Entdecken in die Schule geht.

Ziel der Kooperation zwischen Kita Grundschule und Eltern ist der gelingende Übergang. Dabei nutzen wir die Erkenntnisse aus den Beobachtungen und aus der Entwicklungsdokumentation des Kindes, dem Portfolio.

Diese Kooperation findet in allen Kindertagesstätten im letzten Kindergartenjahr statt, bei dem das Kind an einer Gruppe teilnimmt, in der es gezielt auf die Grundschule und damit auf den Übergang, auf dieneue veränderte Situation in der Schule vorbereitet wird.

Tagesablauf

Tagesablauf und Wochenrhythmus sollen den Kindern Sicherheit und Orientierung im Kindergartenalltag bieten.

Exemplarischer Tagesablauf:

07:00 Uhr Öffnung der Kita
07: 15 Uhr – 09:30 Uhr Frühstückszeit
07:30 Uhr Hortkinder sammeln sich für den gemeinsamen Schulweg
07:30 Uhr – 08:30 Uhr Sammelgruppe
08:30 Uhr – 11:00 Uhr Freispiel in den Gruppen oder im Außengelände, gezielte Angebote
11:00 Uhr – 11:00 UhrWickeln, Spielkreis der Krippenkinder, danach Mittagessen, Zahnpflege, Mittagsruhe
11:15 Uhr – 12:00 UhrSpielkreis der Kindergartenkinder, danach Mittagessen, Zahnpflege, Mittagsruhe
14:30 Uhr Imbiss der Tageskinder, danach individuelles Freispiel drinnen oder draußen
17:00 Uhr Schließen der Kita

Exemplarischer Wochenplan

Montag: Vorschule in deutscher und französischer Sprache – Entenland
Dienstag: Elementare Musikerziehung durch Judith Rosch (städt. Musikschule) – ecole maternelle
Mittwoch: Turnen
Donnerstag: Wichtelchor – Kinderchor – Entenland
Freitag: gemeinsames Frühstück – Zahlenland

Hort Schenkelberg

Wir betreuen zurzeit 60 Kinder der Klassenstufen 1 bis 4 der Grundschule in St. Arnual.

Der Hort ist in separaten Räumlichkeiten außerhalb des Kindergartens untergebracht.

Unsere Schwerpunkte sind Hausaufgaben, Freizeit- und Feriengestaltung.

Hausaufgaben

Wir schaffen gezielte Rahmenbedingungen (individuelle Sitzordnung, reduzierte Raumdekoration, Höhe von Tisch und Stuhl entsprechend
der Körpergröße, ruhige und entspannte Arbeitsatmosphäre), damit die Kinder effizient arbeiten und lernen können.

Wir bieten individuelle und intensive Begleitung während der gesamten Hausaufgabensituation mit dem Ziel, ein eigenverantwortliches und konzentriertes Arbeiten einzuüben.

Sämtliche Hausaufgaben werden vollständig, sauber und richtig angefertigt, wobei das Üben für anstehende Klassenarbeiten und das Erstellen von Referaten in Elternhand liegt.

Freizeitgestaltung

Wochenaktivitäten

Einmal wöchentlich findet für alle Kinder verbindlich der große Chor unter der Leitung von Herrn Stefan Federkeil von der städtischen Musikschule statt.

Die Kinder werden vom Chorleiter auf dem Klavier begleitet, außerdem ist das Spiel von Orff- und Schlaginstrumenten fester Bestandteil der Chorarbeit.

Gesungen werden klassische und moderne Lieder, sowie kindgemäße Musical- und Opernstücke, beispielsweise „Till Eulenspiegel“ oder „Die Zauberflöte“, die bei Wettberben oder Chorauftritten dargeboten werden.

Deutschförderung

Ebenfalls einmal wöchentlich bietet der Hort klassenweise eine Deutschförderstunde an, die derzeit ehrenamtlich von einem pensionierten Deutschlehrer betreut wird.

Freizeitaktivitäten

Nach den Hausaufgaben steht den Kindern eine breite Palette von Freispielmöglichkeiten zur Verfügung. Im Gruppenraum können sie aus verschiedenen Spiel-, Lese-, Lern- und Kreativmaterialien wählen.

Selbstverständlich ist auch Ausruhen und Muße. Als Ausgleich zu Schule und Hausaufgaben (überwiegend sitzende Tätigkeit) verbringen wir jede Gelegenheit mit den Kindern im Freien, um der Bewegungsfreude der Kinder gerecht zu werden.

Im Rahmen der Freizeitgestaltung bieten wir projektbezogene Angebote an und bearbeiten Themen aus der Lebenswirklichkeit der Kinder.

Ferienbetreuung

Die Kinder werden über die gesamten Ferienzeiten im Hort betreut.
Diese schulfreien Zeiten nutzen wir, um Tagesausflüge zu machen und die Seele baumeln zu lassen.
Wir spazieren in die Umgebung, besichtigen die örtlichen Sehenswürdigkeiten oder wandern im Elsass.

Übernachtung und Ferienfreizeit

Am letzten Schultag übernachten die Viertklässler im Hort. Wir feiern damit nach meist vielen Jahren Abschied und den Ferienbeginn.

In der ersten Ferienwoche fahren wir gemeinsam mit den Schul- und Schulanfängern aller drei Einrichtungen in den Schwarzwald und verbringen dort eine ereignisreiche Woche, die jedes Jahr unter ein anderes Motto fällt.

Elternarbeit

Neben der täglichen Reflexion der Hausaufgabensituation im Tür und Angelgespräch können weitere pädagogische Fragen bei Bedarf im gezielten Elterngespräch besprochen werden.

Einmal im Jahr laden wir die Familien zu einer gemeinsamen Wanderung ein, bei der auch Geschwister und Großeltern herzlich willkommen sind. Wir spazieren zu einem Ziel in der Region und beschließen den Tag mit einem Picknick.

Ausbildungsort Kindertagesstätte

Kindertageseinrichtungen sind auch Ausbildungsorte, an denen die Auszubildenden das in der Fachschule erworbene Wissen in der Praxis erproben und umsetzen können. Wir betrachten die Ausbildung als wertvollen Bestandteil unserer täglichen Arbeit, da die Praktikanten durch individuelle Impulse unseren Kita – Alltag bereichern .

Wir sind Praxiseinrichtung für

– Erzieherinnen und Erzieher
– Kinderpflegerinnen und -pfleger
– Studenten der HTW
– Praktikanten im freiwilligen sozialen Jahr

In jeder Einrichtung betreuen vom Landesjugendamt qualifizierte Fachkräfte den Anleitungsprozess nach methodisch – didaktischen Gesichtspunkten und wir sind durch gute Kooperationsarbeit mit den Fachschulen im Saarland als Lernort Praxis anerkannt.

Kooperationspartner

Unsere Kooperationspartner sind:

SHG Klinikum Sonnenberg
Städtische Winterberg kliniken
Gesellschaft innovativer Unternehmen (GIU)
Grundschule St. Arnual, Grundschule Bübingen/Güdingen,
Grundschule Füllengarten
Vernetzung mit örtlichen Vereinen und sozialen Diensten (Arbeitsstelle für Integrationshilfen – AFI; Verein miteinander leben lernen – MLL; Logopäden, Ergotherapeuten, Kinderärzte)

Kindertagesstättenordnung

Platzvergabe

Die Aufnahme erfolgt nach pädagogischen und sozialen Gesichtspunkten:

– Geschwisterkinder
– Kinder von alleinerziehenden, berufstätigen Elternteilen
– Kinder von Elternteilen in Ausbildung
– Kinder mit speziellen Problemen, für die eine Integration in eine betreute

Kindergruppe besondere pädagogische Bedeutung hat

Beiträge und Beitragszahlung.

Die Beiträge werden bargeldlos per Einzugsermächtigung entrichtet.

Aufnahme

Vor der Aufnahme ist ein ärztliches Attest (nicht älter als sieben Tage vor Aufnahmetermin) vorzulegen, das bescheinigt, dass das Kind zurzeit frei von ansteckenden Krankheiten ist.

Betreuungsvertrag

Die Betreuung des Kindes wird durch einen Betreuungsvertrag geregelt.

Dieser kann mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende schriftlich gekündigt werden.

Erkrankung des Kinder

Bei Erkrankung eines Kindes an einer ansteckenden Krankheit (z.B. Windpocken, Scharlach, Ringelröteln, Magen – Darm – Infektion u.a.) oder bei Verlausung ist die Einrichtung sofort zu informieren (siehe auch: Merkblatt zum Infektionsschutzgesetz, ausgehändigt bei der Aufnahme).

Der Besuch der Einrichtung ist in diesen Fällen erst nach Vorlage eines ärztlichen Attestes wieder möglich.

Medikamente werden in der Einrichtung nur mit schriftlicher Medikation des Arztes und schriftlichem Einverständnis der Eltern verabreicht. Notfallmedikamente (z.B. gegen Fieberkrampf oder allergischen Schock) werden nur nach eingehender Unterweisung durch die Erziehungsberechtigten verabreicht.

Kranke, fiebernde Kinder oder solche mit antibiotischer Behandlung sollten häuslich betreut werden.

Aufsichtspflicht und Versicherung

Die Eltern oder von den Eltern beauftragte Personen übergeben das Kind persönlich der Obhut der ErzieherInnen. Nach Beendigung des Aufenthaltes wird das Kind aus der Obhut der ErzieherInnen entgegengenommen.

Kommen oder gehen Kinder allein, so ist das der Kindertagesstätte schriftlich mitzuteilen.

Die Kinder sind in der Einrichtung und bei Ausflügen unfallversichert. Verunfallt ein Kind auf dem Weg zur Einrichtung oder auf dem Heimweg (Wegeunfall), so ist dies der Einrichtung unverzüglich zu melden
Alle persönlichen Gegenstände und Kleidungsstücke sind zu kennzeichnen.

Eine Haftung für abhanden gekommene Gegenstände oder Kleidungsstücke kann nicht übernommen werden.

Öffnungs- und Schließzeiten

Die Kinder werden Montag bis Freitag von 7:00 Uhr bis 17:00 Uhr betreut.

Die Einrichtungen sind ganzjährig geöffnet und schließen nur zwischen Weihnachten und Neujahr bis Wiederaufnahme des Schulunterrichts. Weitere Schließtage sind der Rosenmontag und der Betriebsausflug, dessen Termin in
Abstimmung mit den Elternbeiräten festgelegt wird.

Hinweise für den Besuch der Kindertagesstätte

Im Interesse des Kindes und der Gruppe soll die Einrichtung regelmäßig besucht werden.

Um eine kontinuierliche Gruppenarbeit zu gewährleisten, sollten die Kinder bis 9:00 Uhr gebracht sein.

Da wir jede Gelegenheit nutzen, uns mit den Kindern im Freien aufzuhalten und zu bewegen, ist es notwendig, dass die Kinder dem Wetter angemessene Kleidung tragen, um Erkrankungen bzw. Enttäuschungen des Kindes zu vermeiden.

Die Eltern erklären sich damit einverstanden, dass während des Kindergartentages oder bei besonderen Veranstaltungen Film- und Fotoaufnahmen von den Kindern gemacht werden dürfen. Diese werden nicht kommerziell, sondern zur Dokumentation der pädagogischen Arbeit und für die Öffentlichkeitsarbeit verwendet.

Mitarbeit der Eltern

Wir wünschen uns einen offenen Austausch mit den Eltern. Eltern, die den Kindergartenalltag aktiv mitgestalten wollen, haben die Möglichkeit, sich in den Elternbeirat wählen zu lassen. Dieser tagt viermal im Jahr und bildet das Bindeglied zwischen Trägerverein, Kitaleitung und Mitarbeitern und der Elternschaft. Die Aufgaben des Elternbeirates ergeben sich aus dem Gesetz (Gesetz 969 zur Förderung der vorschulischen Erziehung).

Elternabende finden mindestens zweimal im Jahr statt, neben Bastelnachmittagen oder gemeinsamen Ausflügen. Thematische Elternabende mit und ohne Referenten werden ebenfalls angeboten.